Wissenswertes über Brustästhetik
In den letzten Jahren ist das Interesse an ästhetischen Eingriffen stark gestiegen, da der Begriff Schönheit wichtiger geworden ist als jemals zuvor und der sozioökonomische Status sich verbessert hat. Besonders im Bereich der Brustästhetik haben die Entwicklungen und die Nachfrage zugenommen.
Dieser Anstieg lässt sich darauf zurückführen, dass Frauen zunehmend im Berufsleben präsent sind und das Körperbild eine größere Rolle spielt. Unter Brustästhetik versteht man Brustvergrößerung, Brustverkleinerung, Bruststraffung und die Korrektur von Brustasymmetrien. Auch Patientinnen, die aufgrund von Brustkrebs eine Brustamputation erlitten haben oder deren Brüste durch Verletzungen deformiert sind, können in den Bereich der Brustästhetik fallen.
Wie wird eine Brustvergrößerung durchgeführt?
Dank der jüngsten Fortschritte in der Technik und der verbesserten Qualität der verwendeten Produkte verlaufen Brustvergrößerungsoperationen sowohl für Patientinnen als auch für Ärzte sehr gut. Die heute verwendeten Brustimplantate sind körperverträglicher, fühlen sich dem Brustgewebe sehr ähnlich an und beseitigen nahezu alle Bedenken hinsichtlich der Natürlichkeit.
Die von uns verwendeten Silikon-Brustimplantate sind von der FDA zugelassen und CE-zertifiziert. Sie sind außerdem lebenslang haltbar, was bedeutet, dass unsere Patientinnen die Implantate nicht nach einer bestimmten Zeit entfernen müssen. Diese Implantate beeinträchtigen auch nicht die Brustuntersuchung, sodass Patientinnen nach einer Brustvergrößerung weiterhin Mammographien, Ultraschalluntersuchungen und MRT-Scans durchführen lassen können. Wissenschaftliche Studien haben außerdem gezeigt, dass das Stillen nach einer Geburt nicht beeinträchtigt wird.
Dank der technologischen Fortschritte gibt es eine größere Auswahl an Silikon-Brustimplantaten. Unterschiede gibt es in der Größe, Projektion (Höhe), Form usw. Das bedeutet, dass wir für jede Patientin das Implantat auswählen, das am besten zu ihren Körperproportionen passt.
Es ist selbstverständlich nicht ratsam, jeder Patientin denselben Implantattyp zu implantieren. Bei der Auswahl des richtigen Implantats berücksichtigen wir die Erwartungen der Patientin sowie ihre Körperproportionen. Fast alle Frauen, die sich für eine Brustvergrößerung interessieren, sagen: „Es soll weder zu groß noch zu klein sein, aber es soll sich auf jeden Fall lohnen.“
Auch die Weiterentwicklung der Operationstechniken, die eine einfachere Durchführung ermöglichen, trägt dazu bei, dass diese Eingriffe beliebter geworden sind. Die meisten unserer Brustvergrößerungspatientinnen können am selben Tag wieder nach Hause entlassen werden. Dies ist sowohl dem Fortschritt der Anästhesietechniken als auch der verbesserten Operationstechniken zu verdanken.
Je nach Art der Arbeit kann man nach einer Brustvergrößerung in 5 bis 7 Tagen wieder in den normalen Arbeitsalltag zurückkehren. Es darf jedoch nicht vergessen werden, dass eine Brustvergrößerung ein operativer Eingriff ist, der einen Heilungsprozess erfordert, und dass dabei unerwünschte Komplikationen auftreten können. Deshalb sollte das Vertrauensverhältnis zwischen Patientin und Chirurg, wie bei jeder Operation, auch hier auf gegenseitigem Vertrauen beruhen.
Welche Beschwerden können große Brüste verursachen?
Die Brüste spielen eine wichtige Rolle bei der Definition der weiblichen Konturen. Während kleine Brüste ein Problem darstellen können, führen große Brüste zu ganz anderen Beschwerden. Große Brüste verursachen vor allem Schulter- und Rückenschmerzen. Darüber hinaus können Rötungen, unangenehme Gerüche und sogar Pilzinfektionen unter und an den Seiten der Brüste auftreten. Neben diesen Beschwerden haben Frauen mit großen Brüsten auch oft Schwierigkeiten, passende Kleidung zu finden. Es gibt sogar Patientinnen, die aufgrund großer Brüste unter Atemproblemen leiden.
Wie wird die Operation durchgeführt?
Brustverkleinerungen werden unter Vollnarkose durchgeführt und dauern in der Regel etwa 2 bis 3 Stunden. In den meisten Fällen reicht ein eintägiger Krankenhausaufenthalt aus. Postoperative Schmerzen, die nicht durch Schmerzmittel gelindert werden können, treten in der Regel nicht auf. Schon am Tag nach der Operation sind die meisten Patientinnen in der Lage, ihre alltäglichen Aufgaben selbstständig zu erledigen. Unsere Patientinnen berichten sogar, dass sich ihre Schulter- und Rückenschmerzen am Tag nach der Operation bereits lindern und sie viel aufrechter und entspannter gehen.
Tatsächlich wird eine Brustverkleinerung meist aus funktionellen Gründen zur Verbesserung der Lebensqualität durchgeführt, nicht aus ästhetischen Gründen. Wenn alles gut verläuft, kann die Patientin, je nach Art ihrer Arbeit, 5 bis 7 Tage nach der Operation wieder in den Alltag zurückkehren. Wie bei der Brustvergrößerung können auch nach einer Brustverkleinerung unerwünschte Komplikationen auftreten, und die Heilungsdauer kann von Patientin zu Patientin unterschiedlich sein.
Wie wird eine Bruststraffung durchgeführt?
Das ideale Erscheinungsbild der Brust ist eine pralle Brust mit nach vorne gerichteten Brustwarzen. Vor allem nach der Geburt und bei starken Gewichtsschwankungen verliert die Brust an Fülle und die Brustwarzen beginnen zu hängen. Auch bei Frauen, die noch nie geboren haben, kann es zu einer Erschlaffung der Brüste kommen.
Wenn genügend Brustgewebe vorhanden ist und die Brustwarzen nicht allzu stark hängen, reicht eine Straffung des vorhandenen Brustgewebes aus. Wenn jedoch nach der Geburt die Brüste erschlafft sind und die Brustwarzen nach unten zeigen, ist es notwendig, neben der Straffung auch ein passendes Brustimplantat einzusetzen, um die Fülle wiederherzustellen. In Fällen, in denen kein Implantat eingesetzt wird, verläuft die Straffung ähnlich wie bei einer Brustverkleinerung.
Bei einer Straffung in Kombination mit einem Implantat kann der Heilungsprozess jedoch etwas anders verlaufen. Je nach anatomischer Position des Implantats können die Schmerzen stärker sein und die Rückkehr in den Alltag kann länger dauern.
Was wird bei Frauen nach einer Brustkrebsoperation gemacht?
Auch bei Frauen, die nach Brustkrebs eine Brustamputation hatten oder deren Brust deformiert ist, werden verschiedene Verfahren angewendet. Dabei handelt es sich hauptsächlich um Rekonstruktionsoperationen, bei denen die Brust wiederhergestellt wird. Zur Brustrekonstruktion können das eigene Gewebe der Patientin oder Silikonimplantate verwendet werden. Es ist möglich, das Brustgewebe mit Gewebe aus dem Bauch, Rücken oder Gesäß der Patientin wiederherzustellen.
Neben der Verwendung von eigenem Gewebe kann auch eine Rekonstruktion mit Silikonimplantaten durchgeführt werden. Nach einer umfassenden medizinischen Untersuchung wird die für die Patientin am besten geeignete Technik ausgewählt. Neben diesen Techniken können auch Fettinjektionen zur Korrektur von Brustdeformitäten verwendet werden.